Wandel der Damenmode
Die Entwicklung der Damenmode kann sich sehen lassen.
Sehr oft heißt es, die Mode sei der beste Spiegel, wenn man sich die gesellschaftliche Entwicklung anschauen möchte. Die Damenmode durchläuft einen stetigen Wandel. Schaut man einige Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte zurück, sieht man sehr gut, welche Trends durchlaufen wurden. Im 19. Jahrhundert war es modern ein steifes Korsett zu tragen. Ohne dieses war die Damengarderobe nicht komplett. Während die Mieder mit der Zeit zum Glück der Trägerinnen verschwanden, erlebte die Damenmode nach dem ersten Weltkrieg einen Wandel. Die Kleidung wurde funktioneller, aber auch weitaus provokanter. Festliche Kleider wurden weniger konservativ gestaltet und plötzlich bekamen Röcke eine neue Länge. Sie endeten bereits unterhalb des Knies, was damals als skandalös bezeichnet wurde.
Damenmode wurde immer freizügiger
Mit den Jahren wurde die Damenmode immer freizügiger. Nach dem zweiten Weltkrieg entstanden besonders weibliche Schnitte, die Vorzüge der Frau wurden dadurch noch besser betont. Die schmale, enge Taille und das Hervorheben der Brust erwiesen sich als prägend für die kommende Mode. Gesellschaftliche Entwicklungen und die sexuelle Revolution in den 60er Jahren führten dazu, dass auch in der Damenmode ein großer Schritt gewagt wurde. Der Minirock wurde kreiert. Heute ist er gar nicht mehr aus der Welt der Damenmode wegzudenken.
In den 70er Jahren setzte sich der Hippie- und Folklorelook durch, der auch heute immer wieder in der Damenmode vertreten ist. Schaut man sich die Entwicklung bis heute an, kann man sicherlich behaupten, Langeweile kommt in der Modewelt nicht auf. Man kann äußerst gespannt sein, wie sich die Damenmode weiterentwickeln wird. Manches davon wird sicherlich ein Klassiker, so wie es seit Jahrzenten die Jeans oder Strumpfhose (Bahner Strumpfhosen) vormacht.